Kür·tel /ˈkʏʁtəl/, Subst.,
mask.
Bezeichnung für geformte, kleine, meist rundliche
Hinterlassenschaften, die oft von Wiederkäuern, Kleinwild oder
Menschen in unbeachteten Momenten abgesetzt und so in den Kreislauf
des Lebens zurückgeführt werden.
Die gelegentlich anzutreffende Form Köt[t]el gilt nicht als Standard und lässt sich bestenfalls als Regiolekt einordnen. Sie findet vor allem im mundartlich geprägten ländlichen Milieu Verwendung.